Oh, Mann!
Jetzt doktore ich schon zwei Wochen an diesem Artikel 'rum, so dass ich lieber
'mal 'rausschieb, was ich so hab' :-)
Dürfte mittlerweile einer der letzten sein :-(

Okay, also, wo waren wir?
Achja, Rück- und Ausblick. Werden wohl zwei Artikel.

Januar

Ich erinnere mich, dass ich ziemlich frustriert in das Jahr 2018 gestartet bin.
Hintergrund?

Auf Arbeit haben wir ein neues Produkt gestartet. Da heutzutage ja alles mit
fancy Frameworks als SPA geschrieben werden muss, standen wir vor der Wahl:
Angular 4, React oder Vue?

Ich hatte mit keinem davon Erfahrung.
Mein Kollege aber mit Angular. Also haben wir damit angefangen.
Hieß, nicht nur Angular lernen (auch wenn da schon genug Abstraktionen drin
stecken), sondern auch noch TypeScript und RxJS, sowie Webpack.

Man, wie mich die ganze Toolchain mittlerweile angekotzt.
Am Ende bleibt die Seite ja doch blank, weil wieder irgendein Bug übersehen
wurde...

Egal, also hab ich nach eine anderen Position geschaut. Mittlerweile bin ich
auch dort angekommen (dazu später mehr).

Februar

Immerhin konnte ich zur FOSDEM.
Das hat mein Gemüt etwas aufgehellt.
Als Freiwilliger zu unterstützen war toll.
Nur die Kommunikation war dürftig. Also wer eo hin sollte.
Oh, und ich muss einen größeren Koffer mitnehmen. Für die Swags. Und Bücher.
Und Kleider.
Ein weiteres Learning: Nimm den frühen Zug.
Die Deutsche Bahn bekam es tatsächlich hin, bei einer Direktverbindung auf
einer Strecke von zwei Stunden 15 Minuten Verspätung hinzulegen.
Dumm nur, dass ich 10 Minuten Umstiegszeit hatte.
Die Alternative hat mich dann vier Stunden gekostet
(plus 2 Stunden Verspätung...).

Um mir den Job nicht ganz zu verleiden, durfte ich die Rolle eines
Test Engineers bekleiden.
Muss sagen, dass die GUI nicht für mich unter GNU/Linux lief. Die Doku bestand
aber aus Bildstrecken. Äh, warum gibt es dann eine CLI?

Egal, hab ich mit Selenium angefangen.
Dazu dann Cucumber und async/await.
DAS hat Laune gemacht.
Doof nur, dass Chrome Headless dann auf zickig gemacht hat...

März

Apropos Laune.
Ein privates Vorhaben, dass ich mir gesetzt hatte, war meine Webpräsenz
auszubauen.
Jetzt nicht designtechnisch, sondern inhaltlich.
Ich bin froh darüber, mittlerweile offline und mit einem Smartphone einen
Blog-Artikel schreiben zu können.
Selbst die Homepage, welche einen anderen Tech-Stack nutzt, kann ich von
unterwegs aktualisieren, ohne meinen Laptop auspacken zu müssen!

Meine Learnings halte ich auch brav fest :-)
Nur gefunden werde ich noch nicht so recht...
Allerdings promote ich ja auch nicht.

Mein Ziel von zwei Artikeln pro Monat bekam ich ganz gut erreicht.
Nur habe ich deutlich mehr Ideen als Muße, sie aufzuschreiben.

Mai

Gegen Mitte des Jahres saß ich dann, um das
Forum meiner Lieblingsdistribution auf den
neuesten Stand zu bringen.
Praktisch, dass ich die aktuelle Umgebung in einer VirtualBox nachstellen
konnte. Mit Vagrant sogar immer und immer wieder. Schlussendlich konnte die
drei (oder waren es fünf?) Jahre alte Software auf den aktuellsten Stand
gebracht werden.

Als nächstes stehen die Website und das
Wiki an.
Bei der Website stört mich dieser Mix aus Inhalt und HTML.
Es war auch nicht die beste Idee, meine monatelange Arbeit mit dem
Dampfhammer ausrollen zu wollen. Nehme mir aber für dieses Jahr einen weiteren
Anlauf vor. Das grundlegende Feedback war ja positiv :-)

Juni

Mitte des Jahres gab es aber auch weniger prickelnde Neuigkeiten.
Etwa den Aufkauf von GitHub durch Microsoft.
Oder von CodeSchool durch PluralSight.

Ich bekomm mittlerweile wöchentlich einen Security Report über etwa
25 Sicherheitslücken in Code, der bei mir auf GitHub liegt. Aber nicht dazu,
einmal alte Projekte zu löschen (oder auf einen anderen Server zu schieben, der
nicht aus dem Internet erreichbar ist).

Bei CodeSchool habe ich immerhin meinen Account gelöscht.
Ich mochte die Plattform. Allerdings sind meine Erfahrungen mit Pluralsight
die, dass sich die Teaser-Videos angeschaut werden dürfen. Für die Kursinhalte
wird dann zur Kasse gebeten.

Bei CodeSchool ließen sich Grundkurse kostenlos absolvieren.
Und es gab (Open)Badges!

Schade drum.

August

Der August und September wurde dann wieder spannend!
Nicht nur wegen meines Lieblingswettbewerbs (js13kgames), sondern auch aufgrund
der beruflichen Veränderung.

Von einem Frontend Engineer bin ich zu einem Data Engineer geworden.
Nach mehreren Umbenennungen heißt die Position jetzt Analytics Engineer.

Lerne hier also ganz viele neue Sachen.

Apropos Lernen. Js13kgames ist für mich auch jedes Jahr eine Lernmöglichkeit.
Klar, ich gewinne keinen Preis.
Aber ich lerne eine Menge zu Algorithmen, Tools und kleinen Bibliotheken.
Allein dafür lohnt es sich für mich schon!

Oktober

Danach nahm ich mir dann die Zeit, einige Learnings zu verschriftlichen.
Außerdem konnte ich endlich die ganzen Raspberry Pis ausgraben und nutzbar
machen, die sich mittlerweile angesammelt haben.

November

Im November fand dann wieder der Node Knockout Hackathon statt.
Dieses Jahr war ich leider auf mich allein gestellt.
Mir kam allerdings eine gute Idee.
So überzeugend, dass sich ein Matrix-Mitglied bereit erklärt hatte, sich als
Team-Mitglied aufstellen zu lassen. Auch wenn er auf dem MozFest war.
Da wäre ich auch gerne gewesen :-(

Nach dem Node Knockout Hackathon habe ich dann versucht, dem Projekt mehr
Struktur zu geben.
Leider hat mich der Dezember davor eingeholt.
Da ging dann fast gar nichts mehr :-(

Den Ausblick auf 2019 schreibe ich in einem weiteren Post!