Vielleicht hast du es schon gehört: Letzten Monat hab ich Mercedes-Benz.io verlassen. Jetzt ist für mich eine Zeit der Reflektion. Keine Sorge, ich weiß schon, wie es weitergeht.

Hier ist, was ich mir unter einem idealen Arbeitsplatz vorstelle:

Kultur und Organisation

Ich brauch einen familiären Umgang zum effizienten Arbeiten. Das impliziert verschiedene Dinge: Das Unternehmen sollte nicht zu groß sein. Jedenfalls nicht mehr als 120.

In solch KMUs sind die Hierarchien naturgemäß flach. Damit können auch Entscheidungen schnell getroffen werden.

Mit kleinen Teams kann sich auch gut Transparenz einstellen.

Andererseits ist es auch wichtig, Wissen weiterzugeben. Daher sollte es in dem Unternehmen auch Mentoren geben.

Was vielen Unternehmen irgendwie schwer fällt, ist das Erreichen von Diversität. Dabei haben gemischte Teams erwiesenermaßen mehr Erfolg. Ich hab da nicht nur Frauenanteil im Sinn, sondern auch Alter, Nationalität und Zeitzonen.

Apropos Zeitzonen. Ist das Unternehmen offen für Remote Work?

Ich arbeite gerne asynchron, d.h. eher mit Chat und Mail als mit Telephon und Meetings.

Ich wäre auch sehr happy über Entscheidungsfreiheit hinsichtlich Priorisierung.

Technisches Setup

Ich arbeite am liebsten mit einem Linux-Desktop. Diese sind superleicht anzupassen, auto.atisierbar und haben den besten Update-Mechanismus.

Bonus-Punkte gibt es für einen aufgeschlossenen Umgang mit FLOSS.

Was ich noch mehr Lernen möchte: Was ist an höhenverstellbaren Tischen so besonders? Stühle sind sowieso anpassbar.

Ich bin noch unentschlossen, aber freie Platzwahl ist ganz nett.

Zwecks Arbeiten hilft eine DevSecOps-Mentalität ungemein. Allerdings sollte es bereits früher ansetzen und UX-Research beinhalten.

Perks

Behalt deinen Firmenwagen. Ich freue mich aber über kostenlose Getränke und insbesondere Tee!

Ich schreib gerne Dinge auf. Bloggen erlaubt mir, diese sinnvoll zu strukturieren.