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Recap 2023 Q1

By André Jaenisch on 30.03.2023. About 3 minutes reading time. This text is estimated to be difficult to understand.

Das erste Quartal in 2023 nähert sich seinem Ende. Zeit, ein wenig über das bisherige zu reflektieren.

Januar

Ich bin in das Jahr voller Energie gestartet. Im Dezember habe ich mich auf einen Grant bei NLnet beworben, um dafür bezahlt werden zu können, Code für die Allgemeinheit zu schreiben. Ich bin immer noch überzeugt davon, dass dies eine gute Idee ist. Aber dazu später mehr.

Mein Fokus in diesem Monat bestand darin, den Papierkram möglichst schnell hinter mir zu bekommen. Ich habe auch Profile auf diverse Freelancer-Plattformen angelegt und ausgefüllt. Des Weiteren habe ich Kontakte aufgefrischt, die sich teilweise vor Jahren ergeben hatten, aber damals nicht zeitlich passend waren.

Februar

Der Monat begann mit FOSDEM. Ich habe effektiv immer noch kein Video von der Konferenz angeschaut, aber Beziehungen geknüpft und aufgefrischt. Mir ist es seitdem wichtig geworden, weiterhin auf Hygienemaßnahmen zu achten.

Nachdem ich dort auch das erste Mal vor Publikum gesprochen habe, werde ich mich künftig wohl weiter auf virtuelle Vorträge konzentrieren. Ich führe mich einfach wohler, wenn ich die Möglichkeit habe, gegebenenfalls einen Take erneut aufnehmen zu können. Ich möchte meinem Qualitätsanspruch gerecht werden.

März

Der März lief leider sehr enttäuschend. Nicht nur habe ich eine Absage für den NLnet Grant erhalten (was mir aber erlaubt, jetzt auch längerfristige Angebote zu evaluieren), sondern es war auch ein Monat, der sehr durch Krankheit geprägt war. Ich habe den halben Monat nach Familienangehörigen schauen müssen, was sich in meinen eigenen Bestrebungen widerspiegelt.

Als Vorbereitung auf Aufträge nahm ich aber den Wechsel des Betriebssystems in Angriff. Ich arbeite jetzt mit Kaisen Linux, was auf Debian Testing („Bookworm“) aufbaut. Damit habe ich Nix OS hinter mir gelassen. Ich schätze Reproduktive Builds und eine deklarative Konfiguration, aber wenn 5/6 meiner Festplatte durch den Nix Store beansprucht werden, bin ich gezwungen auch Projektabhängigkeiten regelmäßig zu löschen und erneut herunter zu laden, um Aktualisierungen einspielen zu können. Dies ist auf Dauer nicht haltbar.

Mit Debian Testing setze ich weiterhin auf eine Rolling Release Distribution. Ich kann auch recht aktuelle Software verwenden, wenngleich ich einige Projekte pausieren muss, weil etwa die Runtime noch nicht zur Verfügung steht (konkret geht es hier um Golang. Mein Projekt benötigt v1.20, aber ich habe nur v1.19 in den Paketquellen).

Ausblick

Für die kommenden Monate werde ich erst einmal liegen gebliebene Projekte wie Desktop-App-Entwicklung und Low Code Spiele-Engine in Angriff nehmen, aber auch einen genaueren Blick auf WordPress legen. Dort vollzieht sich ein Wandel zu React. Meiner Erfahrung nach gibt es dort also auch Wissenslücken, die sich für mich in Geschäftsmöglichkeiten widerspiegeln können. Ich werde dafür aber auch beim Finanzamt eventuell E-Commerce-Angaben machen müssen. Auf jeden Fall muss ich mich darum bemühen, zeitnah Geld einzunehmen.

Im Zuge dessen arbeite ich auch mit einer Plattform, die ich im Januar wieder ansprach, daran, Online-Kurse anzubieten. Die Teilnahme dort ist kostenpflichtig. Lehrer werden anteilig an geschauten Minuten bzw. bei Anmeldungen über einen Affiliate-Link bezahlt. Mehr dazu in einem anderen Blog-Post.