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Wie wollen wir leben?

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By André Jaenisch on 16.01.2023. About 3 minutes reading time. This text is estimated to be difficult to understand.

Anfang des Jahres las ich einen Artikel auf Basic Thinking, der mich
weiter beschäftigt hat. Ich möchte meine Gedanken dazu einmal niederschreiben.

Ich stimme zunächst einmal dahingehend zu, dass wir weg kommen sollten davon,
uns nur um uns selber zu kümmern. Um die vor uns liegenden Herausforderungen
bewältigen zu können, brauchen wir Solidarität.

Ich weiß jetzt nicht, auf welche Sozialen Medien sich Herr Lexa bezogen hat
oder wie seine Echokammer ausgestaltet ist. In meiner finden sich vorwiegend
linke und grüne Menschen. Dementsprechend fällt meine Sichtweise wohl auch
anders aus.

Jetzt höre ich aber von den Mainstream-Medien aus dem Hause Meta oder Twitter
vor allem Performance-Meldungen. Natürlich sind Influencer darin interessiert,
dass es sich um sie dreht. Sie verdienen auf die Weise ihr Geld.

Ich möchte mich aber lieber mit „normalen” Menschen beschäftigen. Mit dem
Wechsel zum Fediverse wie Mastodon, Pixelfed und dergleichen, rücken Metriken
in den Hintergrund. Es geht um den Menschen. Um Interaktion. Das funktioniert
dann nur bedingt mit einer großen Anzahl an Followern. Ich selber muss mich
auch noch einmal hinsetzen und meine Listen kuratieren. Einigen Profilen werde
ich wohl nur per RSS folgen, weil ich sie als Nachrichtenkanäle verwende.
Mit anderen möchte ich auf einer persönlichen beziehungsweise professionellen
Ebene in Kontakt bleiben. Dies wird mir einfacher fallen dadurch, dass ich
jetzt zwei Profile habe.

Ich weiß jetzt nicht, auf welche Sozialen Medien sich Herr Lexa bezogen hat
oder wie seine Echokammer ausgestaltet ist. In meiner finden sich vorwiegend
linke und grüne Menschen. Dementsprechend fällt meine Sichtweise wohl auch
anders aus.

Jetzt höre ich aber von den Mainstream-Medien aus dem Hause Meta oder Twitter
vor allem Performance-Meldungen. Natürlich sind Influencer darin interessiert,
dass es sich um sie dreht. Sie verdienen auf die Weise ihr Geld.

Ich möchte mich aber lieber mit „normalen” Menschen beschäftigen. Mit dem
Wechsel zum Fediverse wie Mastodon, Pixelfed und dergleichen, rücken Metriken
in den Hintergrund. Es geht um den Menschen. Um Interaktion. Das funktioniert
dann nur bedingt mit einer großen Anzahl an Followern. Ich selber muss mich
auch noch einmal hinsetzen und meine Listen kuratieren. Einigen Profilen werde
ich wohl nur per RSS folgen, weil ich sie als Nachrichtenkanäle verwende.
Mit anderen möchte ich auf einer persönlichen beziehungsweise professionellen
Ebene in Kontakt bleiben. Dies wird mir einfacher fallen dadurch, dass ich
jetzt zwei Profile habe.

Jetzt kann mir natürlich vorgeworfen werden, dass sich dieser Blogpost nur um
mich dreht. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch sicherlich. Es ist
meine eigene Domain immerhin.

Mein Einsatz für andere besteht derzeit darin, dass ich zuhöre. Ich lerne,
nicht immer direkt zu kommentieren (also in Mansplaining zu verfallen), sondern
auch zu vermitteln. Dabei kommt mir zugute, dass ich in vielen Communties
unterwegs bin. Dadurch kenne ich bestimmt Menschen, die in einer gewissen
Situation weiterhelfen könnten. Daraus entwickeln sich Beziehungen. Es ist
schön, ihnen beim Wachsen zuzusehen.

Um dabei nicht auszubrennen, muss ich aber zunächst einmal bei mir anfangen.
Ich kann nicht weiterhin immer nur für andere leben. Dieses Jahr 2023 will ich
mein eigenes Unternehmen auf die Gleise bringen. Ich weiß, dass ich das Zeug
dazu habe. Jetzt muss ich es nur noch tun.